Flächensucher

FS_titel

Das häufigste Einsatzgebiet von Rettungshunden ist die Flächensuche.

Typische Einsatzlage ist die Suche nach verunglückten, suizidgefährdeten oder verwirrten Personen. Hierbei sucht das Team, bestehend aus Hundeführer, geprüften Rettungshund und Suchgruppenhelfer, zumeist unübersichtliche Waldgebiete ab, sofern Anhaltspunkte gegeben sind. Der Rettungshund läuft ohne Leine und wird durch den Hundeführer systematisch durch das Gelände geschickt.

Diese Teamarbeit erfordert ein optimales Zusammenspiel der Fähigkeiten des Hundes und des Hundeführers: Während sich der Hundeführe auf die gute Nase seines Hundes und das Aufspüren der Witterung verlassen muss, ist er allein dafür verantwortlich, dass das zugewiesene Suchgebiet vollständig durch seinen Hund abgesucht wurde. Zur Erkennung und zum Schutz vor Jagdfeuer trägt der Hund eine Kenndecke, die zusätzlich mit einem Blinklicht und Glocken zur Ortung in der Dunkelheit versehen ist. Der Flächensuchhund zeigt jede im Suchgebiet befindliche Person durch eine Anzeige an, die wie folgt aussehen kann:

Verbellen:

Der Hund bleibt bei der vermissten Person und bellt in gebührendem Abstand so lange, bis der Hundeführer diese erreicht hat.

Rückverweisen:

der Hund läuft nach Auffinden der vermissten Person zu seinem Hundeführer und macht diesem durch ein eindeutiges Signal (z. B. bellen, anspringen, o. ä.) deutlich, dass er eine Person gefunden hat. Eine besondere Art des Rückverweisens ist das Bringseln. Hierbei trägt der Hund eine kleine Beißwurst (Lederriemen) an seinem Halsband, nimmt diese bei Auffinden der vermissten Person in den Fang, läuft zu seinem Hundeführer zurück und führt diesen dann zu der gesuchten Person.